Cellulite am Bauch loswerden: Diese 5 Geheimtipps helfen!
Cellulite am Bauch loswerden: Diese 5 Geheimtipps helfen!
Redaktion, 13. FEBRUAR 2025
Cellulite am Bauch ist ein weit verbreitetes Problem, das nicht nur Menschen mit Übergewicht betrifft. Auch schlanke Personen können von der sogenannten Orangenhaut betroffen sein, da sie hauptsächlich durch ein schwaches Bindegewebe und nicht allein durch Körperfett entsteht. Obwohl sich Cellulite nicht vollständig beseitigen lässt, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, das Hautbild zu verbessern und das Bindegewebe zu stärken. Wir zeigen Ihnen Tipps und Tricks, mit denen Sie Cellulite am Bauch loswerden können!
Cellulite am Po loswerden: Dieses Hausmittel hilft
Fast jede Frau hat Cellulite und trotzdem ist sie für die meisten nach wie vor ein Grund, sich unwohl zu fühlen. Vermeintliche Maßnahmen und Methoden dagegen gibt es viele, doch nicht alle halten ihr Versprechen. Wie eine neue Entdeckung ergeben hat, kann sogar ein Hausmittel dabei helfen, die Cellulite am Po loszuwerden.
Cellulite ist eine strukturelle Veränderung der Haut, die durch sichtbare Dellen und Unebenheiten erkennbar ist. Aufgrund der unebenen Oberfläche der Haut wird sie oft als „Orangenhaut“ bezeichnet, da sie an die Oberfläche einer Orange erinnert. Besonders häufig tritt Cellulite an Körperstellen auf, an denen der Körper verstärkt Fett speichert – dazu gehören die Oberschenkel, das Gesäß, der Bauch und die Oberarme. Diese Stellen dienen als Energiereserven und unterliegen hormonellen Einflüssen, die eine Fettansammlung begünstigen.
Cellulite entsteht, wenn sich Fettzellen in der Unterhaut vergrößern und durch das darüber liegende Bindegewebe nach oben drücken. Die Bindegewebsfasern werden dabei seitlich verdrängt, während die Fettzellen nach außen hervortreten. Dadurch entsteht das typische Hautbild mit Dellen. Grund, weshalb Cellulite hauptsächlich bei Frauen auftritt, ist die Beschaffenheit des Bindegewebes: Während es bei Männern netzartig miteinander verbunden ist und somit stabiler bleibt, verlaufen die Bindegewebsfasern bei Frauen parallel. Diese Struktur begünstigt das Hervortreten von Fettzellen, weshalb Cellulite bei Frauen deutlich häufiger auftritt.
Auch wenn Cellulite von vielen Menschen als störend empfunden wird, handelt es sich um eine vollkommen natürliche und gesundheitlich unbedenkliche Veränderung der Hautstruktur. Rund 90 Prozent aller Frauen entwickeln im Laufe ihres Lebens Cellulite – unabhängig von ihrem Gewicht oder ihrem Fitnesslevel. Dennoch empfinden viele Frauen ihre Cellulite als belastend, insbesondere wenn sie stark ausgeprägt ist. Vor allem in den Sommermonaten versuchen einige, ihre Oberschenkel, Bauch, Arme oder ihren Po zu verdecken und fühlen sich unwohl in kurzen Kleidungsstücken oder Bademode. Dieser gesellschaftliche Druck kann das Selbstbewusstsein beeinträchtigen, obwohl Cellulite in keiner Weise auf eine mangelnde Gesundheit oder Fitness hinweist.
Cellulite tritt besonders in Körperregionen auf, in denen viele Fettzellen vorhanden sind, was im Bauchbereich oft der Fall ist. noch dazu ist das Bindegewebe in diesem Bereich weniger stabil. Diese Gewebeschwäche kann hormonell bedingt sein und zeigt sich vor allem bei Frauen. Während einer Schwangerschaft verstärkt sich dieser Effekt zusätzlich, da sich das Bindegewebe – insbesondere am Bauch – lockert, um dem wachsenden Baby ausreichend Platz zu bieten. Nach einer oder mehreren Schwangerschaften bleibt das Bindegewebe häufig geschwächt oder überdehnt, was die Entstehung von Cellulite in der Bauchregion begünstigt.
Ein weiterer Einflussfaktor ist zu enge Kleidung im Bereich des Bauches und der Leiste. Wird durch enge Hosen oder Gürtel Druck auf diese Regionen ausgeübt – insbesondere im Sitzen –, kann dies den Lymphfluss beeinträchtigen und zu einem Lymphstau führen. Die Lymphe spielt eine essenzielle Rolle im Körper, da sie für den Abtransport von abgestorbenen Zellen, überschüssigen Proteinen, Fetten und Schadstoffen verantwortlich ist. Ein gestörter Lymphfluss kann dazu führen, dass sich diese Stoffe im Unterhautgewebe ansammeln, wodurch das Erscheinungsbild von Cellulite verstärkt wird.
Neben Schwangerschaft und Lymphstau gibt es eine Vielzahl weiterer Faktoren, die zur Bildung von Cellulite in der Bauchregion beitragen können:
Genetische Veranlagung: Die Vererbung spielt eine bedeutende Rolle. Wenn nahe Verwandte – insbesondere Mutter oder Großmutter – zu Cellulite neigen, ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass man selbst betroffen ist.
Hormonelle Veränderungen: Hormone wie Östrogen beeinflussen die Fettverteilung im Körper und können Cellulite insbesondere am Bauch und an den Oberschenkeln begünstigen. Veränderungen des Hormonspiegels, etwa durch Schwangerschaft, Wechseljahre oder die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel, können diesen Effekt verstärken.
Alterungsprozess: Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Elastizität und Kollagen, wodurch sie weniger straff erscheint. Gleichzeitig wird das Bindegewebe schwächer, was dazu führt, dass Fettzellen sichtbarer werden und sich Cellulite stärker abzeichnet.
Ungesunde Ernährung: Eine unausgewogene Ernährung mit einem hohen Anteil an gesättigten Fetten, Zucker und künstlichen Zusatzstoffen kann die Fettansammlung im Körper fördern. Gleichzeitig kann ein Mangel an essenziellen Nährstoffen die Hautstruktur negativ beeinflussen und die Neigung zu Cellulite verstärken.
Mangelnde Bewegung: Körperliche Inaktivität trägt dazu bei, dass die Muskulatur schwächer wird und die Durchblutung vermindert ist. Gerade wer viel sitzt und sich wenig bewegt, fördert die Entstehung von Cellulite, da sich Fetteinlagerungen leichter bilden können und der Lymphfluss verlangsamt wird.
Wassereinlagerungen: Eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr sowie eine stark salzhaltige Ernährung können zu Wassereinlagerungen im Gewebe führen. Dies kann die Haut aufquellen lassen, wodurch Cellulite stärker sichtbar wird.
Rauchen: Nikotin schädigt die Blutgefäße, verringert die Durchblutung und fördert die Hautalterung. Dadurch verliert die Haut an Spannkraft, und Cellulite kann sich leichter bilden.
Stress: Chronischer Stress kann den Hormonhaushalt beeinflussen und sich negativ auf Haut, Binde- und Fettgewebe auswirken. Zudem kann hoher Stresslevel Heißhungerattacken begünstigen, was wiederum die Fettansammlung am Bauch fördert.
Gewichtsschwankungen: Starke Schwankungen im Körpergewicht – sei es durch Diäten, ungesunde Essgewohnheiten oder hormonelle Veränderungen – können das Bindegewebe schwächen. Besonders häufig tritt Cellulite nach Schwangerschaften auf, da die Haut während der Schwangerschaft stark gedehnt wurde und sich anschließend nicht vollständig zurückbilden kann.
Unzureichende Hautpflege: Eine mangelnde Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit und pflegenden Inhaltsstoffen kann ihre Struktur schwächen und Cellulite optisch verstärken. Eine regelmäßige Pflege mit feuchtigkeitsspendenden Cremes und Massagen kann helfen, die Haut geschmeidig und elastisch zu halten.
Mit diesen Tipps können Sie Cellulite am Bauch loswerden!
Cellulite am Bauch ist besonders in ausgeprägter Form schwer vollständig zu beseitigen. Dennoch gibt es verschiedene Tipps, um das Bindegewebe zu stärken und das Erscheinungsbild der Haut sichtbar zu verbessern. Diese 5 Geheimtipps helfen bei Cellulite am Bauch:
1. Umstellung der Gewohnheiten
Eine ausgewogene Ernährung ist essentiell, um Cellulite loszuwerden. Der Fokus sollte auf proteinreichen Lebensmitteln, gesunden Fetten aus Fisch, Nüssen oder pflanzlichen Ölen sowie einer vitaminreichen Kost liegen. Gleichzeitig ist es ratsam, Zucker und ungesunde Fette zu reduzieren.
Regelmäßige Bewegung spielt ebenso eine entscheidende Rolle. Eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining hilft, Fett zu reduzieren, Muskeln aufzubauen und das Gewebe zu stärken. Besonders effektiv sind Ausdauersportarten wie Schwimmen, Joggen oder Radfahren, da sie die Fettverbrennung anregen. Ergänzend sind gezielte Kräftigungsübungen wie Crunches, Planks oder Sit-ups sinnvoll, um die Bauchmuskulatur zu stärken. Der Verzicht auf Alkohol und Nikotin ist ebenfalls empfehlenswert, da Rauchen die Durchblutung verschlechtert und das Bindegewebe schwächt.
2. Massagen zur Förderung der Durchblutung
Massagen können das Bindegewebe unterstützen und die Durchblutung verbessern. Besonders Trockenbürstenmassagen, kombiniert mit Wechselduschen, regen den Lymphfluss an. Auch spezielle Massagegeräte mit Rollen oder Noppen können eine tiefere Stimulation bewirken. Eine Zupfmassage, bei der die Haut sanft zwischen Daumen und Zeigefinger gegriffen wird, kann zusätzlich das Gewebe stimulieren.
3. Hautpflege
Die richtige Hautpflege kann helfen, das Erscheinungsbild von Cellulite am Bauch zu verbessern. Zwar lassen sich Dellen nicht allein durch Cremes beseitigen, doch gezielte Pflege kann die Haut straffen und die Durchblutung anregen. Wichtig sind feuchtigkeitsspendende und durchblutungsfördernde Inhaltsstoffe wie Koffein, Retinol oder pflanzliche Extrakte. Empfohlen wird auch die Biovolen Senfsalbe, die mit einem aus Senfsprossen gewonnenen Wirkstoff die Durchblutung aktivieren kann. Durch die verbesserte Durchblutung kann das Bindegewebe unterstützt und das Hautbild geglättet werden.
4. Schröpfen
Zusätzlich zur richtigen Hautpflege können gezielte Behandlungen das Hautbild weiter verbessern. Eine effektive Methode ist das Schröpfen, das durch Unterdruck die Durchblutung anregt und den Lymphfluss fördert. Dies hilft, eingelagerte Flüssigkeiten abzutransportieren und das Gewebe zu straffen. Schröpfmassagen können mit speziellen Silikon- oder Glasgläsern durchgeführt werden und sind eine bewährte Technik in der Naturheilkunde.
5. Ultraschallbehandlung
Ein weiterer Geheimtipp ist die Ultraschallbehandlung, die in Kosmetikstudios oder mit speziellen Geräten für zu Hause angewendet werden kann. Die Schallwellen dringen tief in die Haut ein, fördern die Durchblutung und können dabei helfen, Fettzellen aufzulösen. Kombiniert mit straffenden Cremes kann diese Methode langfristig für ein glatteres Hautbild sorgen. Wichtig ist dabei, dass die Anwendung regelmäßig erfolgt, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.
Fazit
Cellulite am Bauch erfordert viel Geduld und einen ganzheitlichen Ansatz. Allein durch eine einzelne Maßnahme lassen sich die Dellen nicht langfristig reduzieren. Vielmehr ist eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining, einer ausgewogenen Ernährung und durchblutungsfördernden Maßnahmen empfehlenswert. Während professionelle Behandlungen zusätzliche Unterstützung bieten können, ist ein gesunder Lebensstil die Grundlage für ein strafferes Hautbild. Wer konsequent bleibt, kann sichtbare Verbesserungen erzielen und das Selbstbewusstsein steigern.
QUELLEN
Gabriel A, Chan V, Caldarella M, Wayne T, O'Rorke E. Cellulite: Current Understanding and Treatment. Aesthet Surg J Open Forum. 2023 Jun 21;5:ojad050. doi: 10.1093/asjof/ojad050. PMID: 37424836; PMCID: PMC10324940.
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Lina Mattern
Nach Abschluss ihres Studiums an der Hochschule Kempten hat sich Lina privat und beruflich mit Themen aus der Gesundheits-, Fitness- und Beautybranche befasst. Seitdem recherchiert und schreibt sie Blogartikel in dieser Branche und ist Expertin im Beauty- und Gesundheitsbereich. Neben dem Schreiben von aktuellen und ausführlich recherchierten Artikeln, betreut sie auch Social Media Kanäle, die sich um Tipps rund um Schönheit und Gesundheit drehen. Die Blogartikel und der Content orientieren sich dabei immer an der aktuellen Forschungslage.