FORSCHUNG

Cellulite am Po loswerden: Dieses Hausmittel hilft

Forscher entdecken eine überraschende Wirkung von Senf

08.08.2022 | Redaktion

So kann Cellulite bekämpft werden

Im Alter wird das Bindegewebe immer schwächer. Besonders die Oberschenkel, der Po und die Oberarme sind davon betroffen. Die Haut erschlafft immer mehr und Dellen, die man als Orangenhaut oder Cellulite kennt, werden sichtbar. Viele Frauen fühlen sich damit unwohl und vermeiden den Blick in den Spiegel. Doch Forscher haben anscheinend eine Lösung für das Problem gefunden: Senf kann bei schlaffer Orangenhaut helfen.

Schädliches weißes Fett?

Fett ist nicht gleich Fett: Das weiße Fett ist nicht nur ungesund, sondern auch für Cellulite verantwortlich. Demgegenüber ist braunes Fett nützlich, da es Energie verbrennt und so die Fettzellen schrumpfen lässt. Friert man oft, ist das ein Zeichen für zu viel weißes Fettgewebe.

Lange Zeit hat man geglaubt, dass nur Babys sehr viel braunes Fettgewebe haben. Je älter man wird, desto geringer wird auch der Anteil an braunem Fett. Doch Forscher haben entdeckt, dass auch Erwachsene über braunes Fettgewebe verfügen können. Schafft man es, das weiße Fett in braunes Fett umzuwandeln, kann man auch Cellulite vorbeugen.

Weißes Fettgewebe macht die Haut zu einem erschlafften Luftballon

Einerseits hilft Sport, um braunes Fett zu aktivieren. Doch es geht auch einfacher: Kälte kann bei der Umwandlung helfen. Wer die Problemzonen täglich mit eiskaltem Wasser abduscht, wird schon nach wenigen Tagen eine Verbesserung feststellen.

Glattere Haut dank Senf?

Forscher entdeckten nun noch eine andere Möglichkeit, mit der sich braune Fettzellen aktivieren lassen: Senf. In vitro Studien konnten zeigen, dass ein Extrakt aus Senfsprossen die Umwandlung von weiße in braune Fettzellen anregen kann.¹

Quelle: senfsalbe.de

Außerdem ist Senf in der asiatischen Medizin eine beliebte Heilpflanze. Besonders die durchblutungsfördernde Wirkung macht Senf auch zur Behandlung von Cellulite interessant.
Diese Erkenntnisse haben Forscher der Evertz Pharma GmbH dazu angeregt, eine Salbe speziell zur Anwendung bei Cellulite zu entwickeln: Aktiv-Senfsalbe. Aus den Senfsprossen wird in einem speziellen biotechnologischen Verfahren ein Senf-Wirkstoff gewonnen, der auf der Haut angewendet werden kann.

Aktiv-Senfsalbe aus der Apotheke

Es wurde viel Zeit in die Forschung und Entwicklung gesteckt, bis die Biovolen Aktiv-Senfsalbe der Evertz Pharma GmbH in der Apotheke angeboten wurde. Als Apothekenkosmetik erfüllt die Salbe hohe Ansprüche an Qualität und Wirksamkeit. Das bestätigt auch die Rückmeldung der Kunden, sagt ein Apotheker.

Eine Anwenderin berichtet, dass sie die Senfsalbe jeden Tag für die Hautpflege verwendet und bereits eine deutliche Verbesserung sehen kann: “Meine Haut ist schon nach wenigen Anwendungen besser geworden. Ich bin sehr zufrieden mit der Wirkung der Senfsalbe und gehe wieder gerne in die Sauna.” (Frauke M.)*

Die Hautverträglichkeit wurde vom unabhängigen Testinstitut Derma Consult getestet und mit sehr gut bewertet. Die Anwendung auf der Haut ist unbedenklich, auch bei täglicher Anwendung und empfindlicher Haut. Die Creme zieht schnell ein, pflegt die Haut ohne zu fetten und hinterlässt ein festes Hautgefühl.

Die Aktiv-Senfsalbe wird in Deutschland entwickelt und hergestellt. Das Frankfurter Unternehmen setzt für seine Produkte auf hochwertige Rohstoffe in Bio-Qualität. Auf Mineralöl, Silikone oder Parabene wird bewusst verzichtet. Die Senfsalbe ist außerdem vegan. Das macht die Salbe auch bei gesundheitsbewussten Frauen wie Moderatorin Birgit Schrowange beliebt.

Senfsalbe günstig kaufen?

Die original Biovolen Aktiv-Senfsalbe gibt es nur direkt beim Hersteller und in Apotheken (stationär und online). Am günstigsten kann man Senfsalbe im herstellereigenen Online-Shop unter www.senfsalbe.de kaufen. Dort erhält man bis zu 30 % Herstellerrabatt und kann auf Rechnung bestellen. Der Versand in Deutschland ist kostenlos.
Zusätzlich bekommt man auch eine 30 Tage Geld-zurück-Garantie. Sollte die Senfsalbe nicht überzeugen, kann man sie innerhalb von 30 Tagen zurückschicken und bekommt den Kaufpreis erstattet.

Senfsalbe in der Apotheke: Pharmazentralnummer: -18117702


Wichtiger Hinweis

Im Internet werden wirkungslose Nachahmungen angeboten. Um sicherzustellen das Originalprodukt zu erwerben empfehlen wir generell den Kauf direkt beim Hersteller unter www.senfsalbe.de oder in der Apotheke (PZN: -18117702).


¹ Wirkstoff: Brassica Alba Sprout Extract

² Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Cellulite

*Resultate können von Person zu Person variieren. Namen geändert. Abbildung betroffenen nachempfunden.


Disclaimer / Haftungsausschluss Advertorial: Obwohl wir strenge Richtlinien für "Preisgenauigkeit" mit allen Partnern durchsetzen, die uns Daten zur Verfügung stellen und sicherstellen, dass die auf unserer Plattform angezeigten Inhalte aktuell und korrekt sind, können wir die Zuverlässigkeit oder Genauigkeit solcher Inhalte nicht garantieren. Um diesen Service anbieten zu können, verdienen wir Provisionen durch clevere versteckte Links. Dies wird niemals den Inhalt selbst beeinflussen, kann aber die Reihenfolge der gezeigten Produkte beeinflussen. Wir stellen diese Dienstleistungen und Plattformen ebenfalls "wie besehen" zur Verfügung und lehnen ausdrücklich alle Garantien, Bedingungen und Garantien jeglicher Art ab, ob ausdrücklich oder impliziert, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die impliziten Garantien des Rechts, der Nichtverletzung, der Marktgängigkeit und Genauigkeit, sowie jegliche Garantien, die durch die Verwendung von Handel, Kurs des Handels oder Kurs der Leistung impliziert werden. Dies ist eine Werbung und nicht ein aktueller Nachrichtenartikel, Blog oder Verbraucherschutz update die Geschichte auf dieser Website dargestellt und die Person in der Geschichte dargestellt sind keine tatsächlichen Nachrichten. Vielmehr basiert diese Geschichte auf den Ergebnissen, die einige Leute, die diese Produkte verwendet haben, erreicht haben. Die Ergebnisse, die in der Geschichte und in den Kommentaren dargestellt werden, sind illustrativ und möglicherweise nicht die Ergebnisse, die Sie mit diesen Produkten erzielen. Diese Seite könnte eine Vergütung für Klicks auf oder den Kauf von Produkten auf dieser Website erhalten.

Diese Website dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf dieser Seite zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen sowie unsere Hinweise zum Datenschutz, die Sie über die Footerlinks dieser Website erreichen können.


Was genau ist Cellulite?

Was im Winter noch leicht mit langer Kleidung kaschiert werden kann, treibt vielen Frauen im Sommer die Schweißperlen auf die Stirn: Cellulite. Die Dellen auf der Haut werden von vielen auch als Orangenhaut bezeichnet und umschreiben so einen Makel, der betroffene Frauen häufig verunsichert.

Bei Cellulite handelt es sich um eine ungefährliche, dellenförmige Veränderung der Hautoberfläche. Die Dellen entstehen vor allem an den Oberschenkeln und am Po, aber auch die Arme und der Bauch können betroffen sein. Bei Cellulite werden mit einem Kneiftest drei bzw. vier Stufen unterschieden, die die Stärke der Ausprägung beschreiben. Meist liegt in den betroffenen Bereichen nicht nur ein Stadium vor, sondern mehrere gleichzeitig:

Stadium 0: Es liegt keine Cellulite vor, auch beim Kneiftest sind keine Hautveränderungen erkennbar.
Stadium 1: Im ersten Stadium ist Cellulite erkennbar, wenn die Haut mit den Fingern zusammengekniffen wird. Es bilden sich in diesem Bereich Dellen auf der Hautoberfläche, die beim Loslassen nicht mehr sichtbar sind.
Stadium 2: Im 2. Stadium ist die Cellulite auch ohne Kneiftest erkennbar, insbesondere im Stehen. Im Liegen sind die Dellen auf der Haut allerdings wieder verschwunden.
Stadium 3: Im letzten Stadium ist die Cellulite am stärksten ausgeprägt und somit ohne Kneiftest sowohl im Stehen, als auch im Liegen deutlich erkennbar.

Achtung: Häufig werden die Begriffe Cellulite und Cellulitis synonym verwendet. Das ist jedoch ein grober Fehler. Cellulite ist eine harmlose, optische Veränderung der Haut. Cellulitis hingegen ist eine gefährliche Hautinfektion, die durch Bakterien ausgelöst wird und Rötungen, Schwellungen sowie Schmerzen verursacht.

Was sind die Ursachen für Cellulite?

Cellulite ist sehr weit verbreitet - vor allem unter Frauen. Oft werden die Hautdellen auch als Frauenproblem bezeichnet, denn Schätzungen zufolge leiden rund 90 Prozent aller Frauen über 20 an mehr oder weniger stark ausgeprägter Cellulite. Das ist kein Zufall, sondern hat mit dem besonderen Aufbau des weiblichen Bindegewebes zu tun.

Die Vertiefungen auf der Hautoberfläche sind nicht anderes als Fettgewebe, welches von unten aus der Unterhaut gegen die Oberhaut drückt. Dazwischen liegt die Lederhaut, die aus Bindegewebe besteht. Das Bindegewebe wiederum setzt sich aus Kollagensträngen zusammen, die für die Elastizität, Spannkraft und Festigkeit der Haut verantwortlich sind. Im Laufe der Zeit werden die Kollagenfasern allerdings geschwächt - sie werden dehnbar und leiern aus. Da die Kollagenstränge bei einer Frau parallel zueinander verlaufen, entstehen schnell große Zwischenräume zwischen den einzelnen Strängen. Durch diese Lücken drängt sich das Fettgewebe aus der Unterhaut hindurch und verursacht Dellen auf der Haut.
Beim Mann hingegen verlaufen die Kollagenstränge kreuzförmig und auch bei geschwächtem Bindegewebe kann das Unterhautfett diese Struktur nur schwer durchdringen.
Verschiedene Faktoren können die Entstehung von Cellulite - sowohl bei Frauen als auch bei Männern - begünstigen:

1. Genetik

Genetische Faktoren spielen eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Cellulite. Viele Menschen haben von Natur aus ein schwaches Bindegewebe, was sich nicht nur in Form von Cellulite, sondern auch durch Couperose, Dehnungsstreifen oder Krampfadern äußert. Bei einer erblich bedingten Bindegewebsschwäche sind weniger Kollagenfasern vorhanden bzw. sie werden schneller abgebaut. Dadurch lockert sich das Proteingeflecht und Fettgewebe sowie Gefäße werden in der Oberhaut sichtbar.

2. Körperfettanteil

Bei Cellulite dringt das Fett aus den unteren Hautschichten nach oben. Wenn mehr Körperfett vorhanden ist, sind die Dellen meist auch ausgeprägter. Im Fokus steht dabei das weiße Fettgewebe bestehend aus weißen Fettzellen. Weißes Fett speichert Energie und lagert sich zu viel davon im Körper an, entstehen Übergewicht und gesundheitliche Probleme. Dann gibt es auch noch braunes Fett, bestehend aus braunen Fettzellen. Braunes Fettgewebe ist gesundes Fett, denn es verbrennt Energie. Allerdings ist der braune Körperfettanteil bei den meisten Erwachsenen sehr gering.

3. Ernährung

Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf den Zustand der Haut. Ein straffes Bindegewebe benötigt Vitamine und Aminosäuren, um die Strukturproteine Kollagen und Elastin aufzubauen. Bei einer einseitigen und ungesunden Ernährung fehlen diese wichtigen Nährstoffe. Stattdessen fördert ein hoher Zuckerkonsum die Versteifung der Fasern. Dieser Prozess wird auch Glykation genannt. Eine stark salzhaltige Ernährung wiederum verursacht Wassereinlagerungen, die ebenfalls zu Dellen auf der Haut führen.

4. Hormone

Cellulite gilt nicht nur aufgrund der Hautanatomie als Frauenproblem, sondern auch aufgrund der hormonellen Gegebenheiten. Das weibliche Geschlechtshormon Östrogen fördert die Ansammlung von Fett im Bereich der Hüften und Oberschenkel. Je mehr Fettgewebe dort vorhanden ist, desto größer ist das Risiko für die Entstehung von Cellulite. Außerdem nehmen Wissenschaftler an, dass das Hormon Östrogen die Bildung bestimmter Enzyme anstößt, die den Kollagenabbau fördern. Durch den Kollagenabbau wird das Bindegewebe geschwächt und Dellen entstehen.

5. Bewegungsmangel

Um fit zu bleiben, sollte man täglich 30 Minuten Sport machen - doch dieses Ziel erreichen nur die Wenigsten. Die Menschen werden immer bewegungsfauler und das wirkt sich auf die Muskulatur und auch auf die Haut aus. Die Muskeln bauen ab und die Durchblutung der Haut verschlechtert sich. Dadurch altert die Haut schneller und büßt an Spannkraft und Festigkeit ein. Der Mangel an Bewegung lässt den Kollagenanteil sinken und so gelangt das Unterhautfett schneller an die Hautoberfläche, wo sich letztlich Dellen abzeichnen.

Verschwindet die Orangenhaut von selbst wieder?

Cellulite ist für die meisten betroffenen Frauen ein unangenehmes Thema, denn viele empfinden die Dellen auf Po und Oberschenkel als störenden Makel. Im Kampf gegen die dellige Haut kommt die Frage auf, ob Cellulite von selbst wieder verschwindet. Die Antwort auf diese Frage lautet: Nein, Cellulite verschwindet nicht von selbst.

Bei Cellulite liegt in der Haut ein struktureller Schaden in der Haut vor. Je nach Stadium ist es möglich, die Cellulite auf den Oberschenkeln und dem Po etwas abzumildern. Eine stark ausgeprägte Cellulite lässt sich allerdings schwerer behandeln als Cellulite im Anfangsstadium. Bei Cellulite im 3. Stadium bestehen bereits große Lücken im Bindegewebe, die sich auch mit wirksamen Tipps und Tricks wie Cremes oder Hausmitteln nicht mehr schließen lassen. Aus diesem Grund ist es wichtig, schon frühzeitig mit der präventiven Behandlung zu beginnen und so der Entstehung der Dellen vorzubeugen. Das gilt besonders für Frauen, die unter einem genetisch bedingt schwachen Bindegewebe leiden.

Welche Hausmittel helfen bei Cellulite?

Eine Möglichkeit der Behandlung sind Hausmittel gegen Cellulite. Diese Methode ist die günstigste und - mit den richtigen Mitteln - auch sehr effektiv. Anti-Cellulite-Hausmittel sind die ideale Ergänzung bei einer gesunden Ernährung und regelmäßiger Bewegung, um die Straffheit und Spannkraft der Haut zu erhalten.

Hausmittel Senf

Senf ist in fast jedem Haushalt zu finden und vielen ist das Gewürz als Heilmittel bei verschiedenen Beschwerden schon lange bekannt. Senf ist reich an Senfölglykosiden und hat eine durchblutungsfördernde Wirkung. Diesen Effekt kann man sich auch bei Cellulite zunutze machen.
Besonders wirksam ist Senf-Extrakt, das aus Senfsprossen hergestellt wird. Der Wirkstoff hat einen besonderen Effekt: Er kann bei der Umwandlung der ungesunden weißen Fettzellen in gesunde braune Fettzellen mitwirken. Ein höherer Anteil an braunen Fettzellen verhindert, dass die Haut weich und schlaff wird. Außerdem unterstützen sie den Abbau von weißem Fettgewebe und beugen so der Bildung von Cellulite vor. Dieses Senf-Extrakt kommt in der Biovolen Aktiv Senfsalbe zum Einsatz.

Hausmittel Chili

Ein weiteres Hausmittel gegen die Dellen an Po und Schenkeln ist Chili. Chilipaste, Chiliöl oder Chilipulver enthalten den Stoff Capsaicin, der für die Schärfe der Schote verantwortlich ist. Capsaicin ist ein Antioxidans und wirkt somit als Radikalfänger im Körper. Antioxidantien verringern oxidativen Stress und verlangsamen somit die Hautalterung bzw. den Kollagenabbau. Zusätzlich regt der Wirkstoff die Durchblutung in der Haut an. Die durchblutungsfördernde Wirkung verbessert den Transport von Sauerstoff und Nährstoff in die Zellen und trägt zugleich zum Abtransport von Abbauprodukten bei. Wenn die Haut besser durchblutet wird, bleibt sie länger fest und glatt. Aber Vorsicht: Chili kann starke Hautreizungen verursachen und sollte als Hausmittel gegen Cellulite mit Vorsicht angewendet werden.

Hausmittel Brennnessel

Wenn sich Wasser und Lymphe im Gewebe stauen, kann das die Entstehung von Cellulite begünstigen. Um den Abtransport der Flüssigkeiten und Schlacken im Körper zu unterstützen, kann Brennnesseltee helfen.
Brennnesseln sind nährstoffreich und besitzen eine entschlackende Wirkung. Das bedeutet, sie unterstützen die Entgiftungsorgane beim Abbau und Abtransport von Abfallstoffen. Brennnesseltee hat eine anregende Wirkung auf den Stoffwechsel und wirkt harntreibend. Das beugt der Ansammlung von Wasser und Lymphe im Gewebe vor und minimiert das Risiko für Cellulite.

Hausmittel Kaffee

Kaffeetrinker aufgepasst: Der frische Kaffeesatz aus der Kaffeemaschine gehört nicht in den Müll, sondern auf die Beine.
Kaffee hat eine durchblutungsanregende Wirkung. Das enthaltene Koffein erweitert die Blutgefäße, sodass mehr Blut durch das Gewebe fließt. Somit gelangen auch mehr Nährstoffe und Sauerstoff in die Zellen. Das kann durch die peelende Wirkung der Kaffeekörner verstärkt werden. Eine Beinmassage mit Kaffeesatz wirkt so dem Alterungsprozess entgegen und unterstützt die körpereigene Kollagenproduktion, wodurch die Haut gefestigt werden kann.
Weiterhin hat Koffein einen entwässernden Effekt. Durch die Kaffeesatz-Massage werden Wassereinlagerungen und somit Cellulite vorgebeugt.

Welche Behandlungen bei Cellulite gibt es noch?

Zur Behandlung von Cellulite kommen nicht nur Hausmittel in Frage. Um das beste Ergebnis zu erzielen, macht es Sinn, auch auf andere Anti-Cellulite-Mittel zu setzen. Folgende Tipps können dabei helfen, die dellige haut an Po und Oberschenkel zu straffen:

1. Wechselduschen

Eine uralte und sehr bekannte Methode bei Cellulite sind Wechselduschen. Dabei werden die Oberschenkel, die Hüfte und der Po im Wechsel mit kaltem und warmem Wasser abgeduscht. Der Temperaturwechsel bewirkt, dass sich die Gefäße weiten und zusammenziehen. Auf diese Weise wird die Durchblutung der Haut verbessert, was zur Elastizität und Festigkeit des Bindegewebes beiträgt.

2. Massagen

Ein weiterer bewährter Tipp bei Cellulite sind intensive Massagen. Eine Cellulite-Massage kann entweder mit den Händen, mit einer Holzbürste oder speziellen Anti-Cellulite-Rollern durchgeführt werden. Sie haben einen durchblutungsfördernden Effekt und tragen zur Kollagenproduktion in der Haut bei. Mit der richtigen Massagetechnik wird der Lymphfluss verbessert und die Ansammlung von Wasser und Lymphe verhindert. Das senkt das Risiko für die Entstehung von Cellulite.

3. Kältetherapie

Zur Behandlung von starker Cellulite wird oft die Kältetherapie angewendet. Im Gegensatz zu den anderen Methoden lässt sich diese Behandlung nicht ohne das nötige Wissen und Equipment zu Hause durchführen.
Bei der Kältetherapie - auch Kryolipolyse genannt - werden die Körperbereiche für wenige Minuten extremer Kälte ausgesetzt, entweder in einer Kältekammer oder mittels spezieller Geräte. Durch die Kälte werden weiße Fettzellen in braune Fettzellen umgewandelt. Einerseits reduziert das den ungesunden Körperfettanteil und andererseits wird damit eine Minimierung der Cellulite erzielt.

4. Operation

Um starke Cellulite am Po oder anderen Regionen loszuwerden, ist die Operation eine dauerhafte Möglichkeit. Durch die Fettabsaugung wird die Cellulite permanent bekämpft. Sind weniger Fettzellen vorhanden, können sie sich auch nicht durch die Haut drücken und sichtbare Dellen bilden. Der Vorteil: Durch die Operation werden nicht nur eingelagerte und schwer zu beseitigende Fettdepots entfernt, sondern auch ein formender Effekt erzielt. Mittlerweile werden verschiedene Verfahren der operativen Fettabsaugung eingesetzt, z.B. mit Wasserstrahl oder Ultraschall.

Bei stark ausgeprägter Cellulite in Kombination mit Übergewicht (oder nach einer starken Gewichtsabnahme) ist die Operation sehr sinnvoll. Die Kosten richten sich nach dem Aufwand bzw. Umfang der Operation. Für den Po und die Hüften hat man mit etwa 6000 Euro zu rechnen.

Wie kann Cellulite vorgebeugt werden?

Cellulite betrifft früher oder später jede Frau. Mit diesem Wissen liegt es in der Verantwortung jedes Einzelnen, rechtzeitig präventive Maßnahmen zu treffen. Wer früh genug anfängt, der Entstehung von Cellulite entgegenzuwirken, kann sich auch mit zunehmendem Alter noch an einer gefestigten Haut erfreuen.

  • Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung ist für eine strahlende und straffe Haut enorm wichtig. Große Mengen Zucker und Salz, künstliche Konservierungsstoffe und entzündungsfördernde Lebensmittel wie Milchprodukte und rotes Fleisch sollten weitestgehend vermieden werden. Die Haut profitiert von frisch zubereiteter und vitaminreicher Kost mit vielen Antioxidantien. Außerdem sollte immer auf eine ausreichende Wasserzufuhr geachtet werden.
  • Regelmäßige Bewegung: Besonders effektiv lässt sich Cellulite mit Hilfe von Sport vorbeugen. Regelmäßige Bewegung fördert den Muskelaufbau und strafft das Bindegewebe von innen heraus. Durch Sport kann außerdem überschüssiges weißes Fettgewebe abgebaut werden. Sind weniger weiße Fettzellen vorhanden, können keine tiefen Dellen entstehen. Zusätzlich tut man etwas für die eigene Fitness.
  • Gesunder Lebensstil: Zu einem gesunden Lebensstil gehören nicht nur eine gesunde Ernährung und körperliche Aktivität. Auch ein erholsamer Schlaf, wenig Stress und der Verzicht auf Alkohol, Zigaretten und andere Drogen haben große Auswirkungen auf den Hautzustand. Die Missachtung all dieser Dinge beschleunigt den Alterungsprozess enorm und das hat zur Folge, dass die Haut erschlafft und Cellulite bildet.

Fazit

Auf der einen Seite ist Cellulite sehr weit verbreitet und ein Anblick, der eigentlich zur Normalität gehört. Auf der anderen Seite jedoch schämen sich noch immer viele Betroffene für die Dellen an Po und Beinen und suchen nach einem Weg, sie loszuwerden. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Cellulite zu behandeln und die Haut zu straffen. Besonders gut eignen sich Hausmittel wie Senf und Kaffeesatz, aber auch Wechselduschen und die Kältetherapie können zu einem gefestigten Bindegewebe beitragen. Damit Cellulite gar nicht erst störende Ausmaße annimmt, sollte man Wert auf eine ausgewogene Ernährung, einen gesunden Lebensstil und Sport legen.


Quellen:

  • Marina Bährle-Rapp : Cellulite. 2007.
  • Springer Medizin: Cellulite und Dehnungsstreifen. 2018.
  • Jens Bielenberg: Cellulite: Pathogenese und Behandlung. 2020.
  • https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-032010/neue-methoden-gegen-cellulite/. Abgerufen am 31.08.2022.
  • F. Wandrey, R. Sacher, D. Schmid, F. Suter, F. Zülli: Eine neue Art des Fettverbrennens gegen Cellulite und Fettpolster. 2016.
  • Kevin K. Juma: Removing Cellulite Naturally.: A Complete Guide On How To Remove Cellulite.. 2014.